Progressive Scan ist ein Videoaufnahmeverfahren, bei dem der Sensor alle Linien eines Bildes nacheinander erfasst. Im Gegensatz dazu werden beim Interlaced Scan erst alle ungeraden, dann alle geraden Zeilen eines Bildes erfasst, d.h. die Bildaufnahme erfolgt durch zwei getrennte Halbbilder (nacheinander). Ein richtiges Vollbild ergibt sich erst nach zwei Durchgängen.
Bei Progressive Scan aber entsteht das Vollbild zu exakt dem gleichen Zeitpunkt. Dies hat den Vorteil, dass – gerade bei bewegten Objekten – keine Interlace-Artefakte (sog. Sägezahn- oder Kammeffekte) im Bild auftreten.
PsF wird verwendet, um progressiv aufgenommenes Bildmaterial auf Medien übertragen zu können, die Interlacing verwenden (z.B. PAL- und NTSC-Bildschirme). Das mit Progressive Scan aufgenommene Bild wird in zwei Segmente mit identischem Zeitstempel geteilt (keine Bewegung zwischen den Segmenten), die anschließend hintereinander übertragen werden.
Somit lassen sich progressiv aufgenommene Bilder mittels derselben elektronischen Schaltkreise verarbeiten, die auch zur Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Interlacing-Videos verwendet werden.
Zur Darstellung von Flash*-Streaming-Filmen benötigen Sie den Adobe* Flash* Player. Dieses für Ihren Browser erforderliche Plugin wird kostenlos auf der Homepage der Firma Adobe* zum Download angeboten. Durch Klick auf den oben stehenden Button gelangen Sie direkt zum Download-Center des Herstellers.
Bitte beachten Sie, dass Sie als Benutzer evtl. nicht über die notwendigen Rechte zur Installation eines Plugins verfügen. Auch verhindern in Firmennetzen vorhandene Sicherheitsvorkehrungen (Firewalls, etc.) in der Regel das Ausführen von Plugins. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Systemadministrator.